Kirchengemeinde Havetoft - Buchbestellung



Wer's glaubt wird selig...

eine Reise durch das Glaubensbekenntnis.

16 Predigten von Pastor Jörg Arndt

Taschenbuch 12,60€
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Warum sollten Predigten immer langweilig sein?

Und warum sollte ein traditioneller Text wie das Glaubensbekenntnis dem modernen Menschen nichts zu sagen haben, nur weil es zugegebenermaßen einige schwierige Passagen enthält?

Jörg Arndt, engagierter Pastor einer norddeutschen Dorfgemeinde, hat seine Zuhörer auf eine Reise durch das Glaubensbekenntnis eingeladen. Das Ergebnis ist im vorliegenden Buch veröffentlicht: sechzehn Predigten, die jeweils eine Aussage des Glaubensbekenntnisses mit einem zentralen Bibeltext sowie mit dem alltäglichen Leben verknüpfen. Dieses Buch hat Ecken und Kanten, beschert dem einen eine Stärkung seines Glaubens, den anderen fordert es zur Diskussion heraus – in jedem Fall aber ist es lesenswert. Lebensnah, humorvoll und unverschämt fromm.

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Inhaltsverzeichnis

1. „Ich glaube an Gott“
Leben aus der 4. Dimension

2. „… den Vater“
Ein Vater wie er im Buche steht

3. „… den Allmächtigen“
Nichts ist unmöglich!

4. „… den Schöpfer des Himmels und der Erde.“
Das Werk lobt seinen Meister.

5. „Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn“
Einer wie keiner

6. „… empfangen durch den Heiligen Geist“
Mehr als eine biologische Sensation

7. „… gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben“
Der Gottessohn im Räderwerk irdischer Macht

8. „… hinabgestiegen in das Reich des Todes“
Der Totpunkt der Heilsgeschichte

9. „… am dritten Tage auferstanden von den Toten“
Die beste Nachricht der Welt

10. „… aufgefahren in den Himmel, er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters“
Weil er weg ist, ist er da ...

11. „… von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.“
Richter und Retter

12. „Ich glaube an den Heiligen Geist“
Gotteserfahrung hautnah

13. „… die heilige christliche Kirche“
Jesus will uns bau’n zu einem Tempel

14. „… Gemeinschaft der Heiligen“
Heilige wie Du und ich

15. „… Vergebung der Sünden“
Endlich Frieden finden

16. „Auferstehung der Toten und das ewige Leben.“
Hinter dem Horizont geht’s weiter

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Leseprobe

1. „Ich glaube an Gott“

Leben aus der 4. Dimension

Heinz hat sich doch tatsächlich bekehrt. Nach langem Hin und Her hat er zusammen mit einem Seelsorger gebetet und Jesus gebeten, der Herr seines Lebens zu sein.
Nun ist einiges anders geworden in seinem Leben. Zwar hat er auch schon vorher irgendwie an Gott geglaubt, aber Heinz spürt, dass es nun eine andere Bedeutung für ihn hat, wenn er sagt: „Ich glaube an Gott“. Vorher hatte er dabei nicht dieses vertraute Gefühl im Herzen. Zugleich spürt er, dass er noch fürchterlich viele Fragen hat. Er möchte so gern seinen Arbeitskollegen von Jesus erzählen, einfach weil er so erfüllt ist von den vielen neuen Erfahrungen, aber er traut sich nicht so recht. Er weiß nicht, wie er anfangen und was er antworten soll, wenn sie mit ihren kritischen Fragen kommen. Und nur zu sagen: „Es ist aber ein wunderbares Gefühl, mit Jesus zu leben“, das ist ihm dann doch zu wenig.
Die junge Kirche ist in einer ganz ähnlichen Situation gewesen wie Heinz. Sie suchte nach Wegen, ihren Glauben zu bekennen, ihn auf den Punkt zu bringen, ihn mitteilbar zu machen – und so entstand das Glaubensbekenntnis. Der Legende nach haben sich die 12 Apostel zusammengesetzt und jeder hat einen Gedanken beigesteuert, deshalb nennt man es auch das „Apostolische Glaubensbekenntnis“.
Aber ganz so war es wohl nicht. Vielmehr hat sich dieses Bekenntnis allmählich entwickelt und zwar so ähnlich, wie eine Schneekugel für einen Schneemann entsteht. Am Anfang gab es einen festen Kern, nämlich das Bekenntnis, das die Täuflinge vor ihrer Taufe abgelegt haben. An diesen Kern wurden dann über Jahrhunderte immer wieder Aussagen angefügt, bis schließlich das herangewachsen war, was wir heute als „Apostolikum“ kennen. Das Glaubensbekenntnis steht also nirgendwo in der Bibel.
Allerdings steht es in Einklang mit den Aussagen der Bibel, denn es will nichts weiter, als deren Botschaft auf den Punkt zu bringen.In den nächsten Wochen möchte ich mir die Zeit nehmen, das Glaubensbekenntnis Stück für Stück auszulegen und zwar aus zwei Gründen: einmal um es verständlicher zu machen. In fast jedem Gottesdienst wird das Glaubensbekenntnis gesprochen, da ist es sicher angebracht, sich darüber klar zu werden, was wir eigentlich meinen, wenn wir sagen „Hinabgestiegen in das Reich des Todes“ oder „Gemeinschaft der Heiligen“.
Der zweite Grund ist, dass diese Predigtreihe eine Hilfe sein soll – nicht nur für Heinz, sondern für alle, die gern mehr wissen wollen über den christlichen Glauben. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um Fragen anzubringen!
Nun also: „Ich glaube an Gott“ – so fängt das Glaubensbekenntnis an. Und schon beim ersten Wort kann man sich aufhalten. Warum heißt es eigentlich „ich glaube“ und nicht „wir glauben?“.
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