Kirchengemeinde Havetoft - Predigt über 1.Korinther 15, 1-11   


Predigt über 1.Korinther 15, 1-11

 

Gehalten am 4.4.2010 von Pastor Jörg Arndt, Havetoft

Zum Inhalt: Die Auferstehung ist kein Aprilscherz!


Der Predigttext:

Ich erinnere euch aber, liebe Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch fest steht, durch das ihr auch selig werdet, wenn ihr's festhaltet in der Gestalt, in der ich es euch verkündigt habe; es sei denn, dass ihr umsonst gläubig geworden wärt.

Denn als erstes habe ich euch weitergegeben, was ich auch empfangen habe: Dass Christus gestorben ist für unsre Sünden nach der Schrift; und dass er begraben worden ist; und dass er auferstanden ist am dritten Tage nach der Schrift; und dass er gesehen worden ist von Kephas, danach von den Zwölfen. Danach ist er gesehen worden von mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten noch heute leben, einige aber sind entschlafen. Danach ist er gesehen worden von Jakobus, danach von allen Aposteln. Zuletzt von allen ist er auch von mir als einer unzeitigen Geburt gesehen worden.

Denn ich bin der geringste unter den Aposteln, der ich nicht wert bin, dass ich ein Apostel heiße, weil ich die Gemeinde Gottes verfolgt habe. Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin. Und seine Gnade an mir ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe viel mehr gearbeitet als sie alle; nicht aber ich, sondern Gottes Gnade, die mit mir ist. Es sei nun ich oder jene: so predigen wir, und so habt ihr geglaubt. (1.Kor 15,1-11)


Der Herr ist auferstanden - er ist wahrhaftig auferstanden!

Am Donnerstag war in der Zeitung zu lesen, dass Gyde Schäfke und Folke Kaempfe, die Zwillinge, die durch die Ratiopharm-Werbung bekannt geworden sind, für den Posten des Oberbürgermeisters in Flensburg kandidieren. Sie wollten sich die Stelle teilen und wiesen darauf hin, dass sie den großen Vorteil hätten, dass Terminüberschneidungen für sie kein Problem wären, denn sie könnten ja gleichsam an zwei Stellen gleichzeitig sein. Ich habe das nur flüchtig gelesen und hielt das für eine gute Idee. Mir fiel ein, dass ich mir auch damals den Posten als Schulsprecher mit einer Kollegin geteilt hatte, und das hatte gut funktioniert. Die eine Bewerberin hat eine Ausbildung im Bereich Tourismus und die andere im Bereich Finanzen, und B5 als Gehalt reicht durchaus auch für zwei Personen. Also warum nicht?! Gestern aber stand in der Zeitung, dass es sich hierbei um einen Aprilscherz gehandelt hat. Schade. Und ein bisschen peinlich war es auch für mich. Man soll eben nicht alles glauben, was in der Zeitung steht, schon gar nicht am 1. April.

In der gestrigen Zeitung war nun ein großes Osterbild zu sehen und darunter standen einige kluge Gedanken über die Auferstehung Jesu. Ob das auch so eine Art Aprilscherz ist? Viele Menschen, darunter auch etliche Theologen, behaupten ja, dass das mit der Auferstehung auf keinen Fall angehen kann. Man dürfe diese Überlieferungen nicht wörtlich nehmen. Die Auferstehung sei bestenfalls eine Art Gleichnis, ein Symbol dafür, dass die Botschaft Jesu weiterlebt.

Aber mit solchen Spitzfindigkeiten kann ich, ehrlich gesagt, nichts anfangen. Entweder er ist auferstanden und wurde gesehen oder eben nicht. Entweder das Grab war leer oder der Leichnam Jesu lag darin und verweste. Entweder Gyde und Folke bewerben sich für den Posten des Oberbürgermeisters oder sie tun es nicht.

Nein, die Auferstehung ist kein Aprilscherz, und zwar schon deswegen nicht, weil Aprilscherze glaubwürdig sein müssen. Sonst fällt ja keiner darauf herein. Die Auferstehung eines Menschen von den Toten aber ist so etwas Ungewöhnliches, dass es von vornherein Widerspruch und Zweifel wecken muss. Diese Geschichte ist als Aprilscherz in keinster Weise geeignet.

Die Bibel erzählt uns ja, dass selbst die damaligen Insider ihre Mühe damit hatten. Jesus hatte sich schon vor seinem Tod verzweifelt darum bemüht, seine Jünger auf dieses Ereignis vorzubereiten. Mehrfach hat er ihnen anhand der Bibel erklären wollen, dass er sterben müsste und am dritten Tage von den Toten auferstehen würde. Aber davon haben die Jünger nichts wissen wollen. Wie viele Menschen waren auch sie Meister der Verdrängung. Was sie nicht hören wollen, das erreicht sie auch nicht. Und weil sie nicht hören wollten, weil sie den Gedanken nicht ertragen konnten, dass ihr geliebter Meister sterben muss, waren sie auch taub für alles, was er ihnen über die Zeit danach erzählt hat.

Als die Frauen auf dem Weg zum Grab waren, diskutierten sie nicht über die Frage, ob Jesus auferstanden sei oder nicht. Sie habe nicht gesagt: "Wir sind ja so gespannt, ob der Herr wirklich auferstanden ist, wie er gesagt hat". Stattdessen fragten sie sich, wie sie den schweren Stein weg bekommen sollten, damit sie den Leichnam zurecht machen können, denn das war aufgrund der jüdischen Feiertage vorher nicht möglich gewesen. Als sie dann das Grab leer fanden und dem Engel begegneten, der sie aufforderte, den Jüngern von der Auferstehung zu erzählen, behielten sie die Botschaft erst einmal für sich. Markus schreibt: "Sie sagten niemandem etwas, denn sie fürchteten sich". (Mk 16,8) Wovor sie sich fürchteten, schreibt er nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass es schlicht und einfach die Angst war, von den anderen für verrückt gehalten zu werden. Also nichts von wegen Jesus habe sich Frauen als erste Zeugen seiner Auferstehung ausgesucht, weil er wollte, dass sich die Nachricht schnell herumspricht.

Und tatsächlich, nachdem die Frauen dann ihre Angst überwunden und den Aposteln von dem Wunder erzählt hatten, heißt es bei Lukas: "Es erschienen ihnen (den Jüngern) diese Worte, als wär's Geschwätz, und sie glaubten ihnen nicht." (Lukas 24,11)

Wir sehen also, dass die ersten Christen alles andere als wundersüchtige Primitivlinge waren, als die man sie im Spiegel und Focus und Co. heutzutage gerne darstellt. Im Gegenteil. Das waren ganz handfeste Menschen, die mit beiden Beinen fest auf der Erde standen und über einen gesunden Zweifel verfügten.

Das gilt auch für Paulus, den Verfasser des heutigen Predigttextes. Nach allem, was wir über ihn wissen, war er zwar ein gläubiger Mensch, aber alles andere als leichtgläubig. Vielmehr war er ein hochgebildeter Schriftgelehrter, der es gewohnt war, sich nicht von irgendwelchen Wundern beeindrucken zu lassen, sondern alles an der Schrift zu überprüfen. Und die sagt eindeutig in 5. Mose 21,23: "Ein Aufgehängter ist bei Gott verflucht." Weil aber Gott seinen eigenen Sohn unmöglich verfluchen konnte, mussten diese Christen logischerweise Lügner und Gotteslästerer sein. Gotteslästerung aber wollte er auf keinen Fall dulden. Also machte er es sich zur Aufgabe, diese neue Sekte im Keim zu ersticken und reiste durch die Lande, um die Christen aufzuspüren, einzusperren oder umzubringen. Hätte man ihn zu diesem Zeitpunkt gefragt, ob er daran glaubt, dass Jesus wirklich von den Toten auferstanden ist, dann hätte er vermutlich geantwortet: "Natürlich nicht! Warum fragst du das? Gehörst du etwa auch zu diesen Leuten?"

Dann aber passierte etwas, dass sein bisheriges Leben total umgekrempelt hat. Er ist selbst dem Auferstandenen begegnet. Offensichtlich war das ein so intensives Erlebnis, das für ihn kein Zweifel daran möglich war. Im heutigen Predigttext deutet Paulus nur knapp an, was passiert ist, er spricht lediglich davon, dass er den Auferstandenen gesehen hat. In der Apostelgeschichte aber wird das sogenannte Damaskuserlebnis ausführlicher berichtet - nachzulesen in Apg 9. Das sollte man mal gelesen haben.

Es muss jedenfalls sehr viel dazu gehören, um aus einem überzeugten Christenverfolger einen ebenso überzeugten Missionar zu machen, also um so einen Mann um 180 Grad umzudrehen. Was der für seinen neuen Glauben für Strapazen auf sich genommen hat: er ist mehrfach im Gefängnis gelandet, er ist verprügelt worden und hat am Ende mit seinem Leben für seine Botschaft bezahlt. Das macht er doch nicht aufgrund eines Aprilscherzes! Oder aufgrund irgend so einer symbolischen Geschichte! Oder weil irgendjemand das Gerücht in die Welt gesetzt hat, dass Jesus vom Tode auferstanden sei! Der war doch nicht blöd! Außerdem wusste er ja, dass die Christen von der Auferstehung sprachen, das war doch gerade der Grund, weswegen er sie verfolgt hat!

Nur die Wahrheit ist in der Lage, solch eine Lebensveränderung herbeizuführen. Dazu passt auch die Argumentation, die uns im Predigttext begegnet. Paulus argumentiert nicht irgendwie symbolisch, er versucht nicht die Auferstehung zu beweisen, indem er viele Bibelstellen als Beweis dafür anführt. Sondern er weist einmal am Anfang kurz darauf hin, dass das Sterben und die Auferstehung des Gottessohnes im Einklang mit der Heiligen Schrift steht - das war ihm wichtig - und dann fängt er an, Zeugen aufzulisten: Diese haben ihn gesehen und jene, die Apostel, dann 500 Leute auf einmal - davon leben noch einige, ihr könnt sie befragen usw.

Von den Frauen am Grab schreibt er nichts, was damit zusammenhängt, dass ihr Zeugnis nach dem jüdischen Recht der damaligen Zeit nichts galt. Ein Sachverhalt galt vor Gericht nur dann als bewiesen, wenn zwei unbescholtene Männer unabhängig voneinander das gleiche Zeugnis gaben.

Das heißt, er argumentiert, als würde er vor Gericht stehen, und sagt: "Seht her, wir sprechen von einem nachprüfbaren Faktum!" Gleichzeitig wird deutlich, dass er seiner Herkunft treu geblieben ist und ihm die Bibel - also das Alte Testament, denn das neue entstand ja gerade erst - immer noch heilig war. Aber plötzlich war es ihm, als hätte da einer einen Schalter umgelegt und - ping! - hat er alles anders verstanden als vorher. Und jetzt war er in der Lage, seinen jüdischen Kollegen so überzeugend aus der Bibel nachzuweisen, dass Jesus der Messias ist, dass denen nichts mehr dazu einfiel. Ihnen gingen die Argumente aus und aus lauter Verzweiflung griffen sie schließlich zu körperlicher Gewalt.

Paulus hat auch sein Ursprungsproblem gelöst, dass der, der da aufgehängt ist, ein von Gott Verfluchter ist - davon haben wir am Karfreitag gehört: Ja, Jesus war verflucht. Und zwar um unserer Sünden willen, als er die Last der Sünde dieser Welt getragen hat. Und nachdem Paulus das alles auf einer Reihe gebracht hatte, zog er los, um die gute Nachricht in der Welt zu verbreiten. Er hat abenteuerliche Geschichten erlebt. Lukas hat sie in der Apostelgeschichte erzählt.

Man muss die Bibel nicht unbedingt von vorne bis hinten durchlesen. Aber eines der Evangelien und die Apostelgeschichte sollte man schon gelesen haben. Was da passiert ist, was die Leute damals erlebt haben, ist einfach genial!

Unter anderem lernen wir dort, dass für Paulus bei allen Erfolgen, die er auf seinen Missionsreisen hatte, der Glaube an die Auferstehung immer eher hinderlich gewesen ist. Einmal durfte er beispielsweise auf dem Areopag predigen, das war der griechische Bundestag. Hier traf er auf hochgebildete Philosophen und er hat ihnen auch auf einer philosophischen Ebene eine Menge rüber gebracht - aber als er dann anfing, von der Auferstehung zu sprechen, begannen seine Zuhörer spöttisch zu lächeln und sagten: "Darüber hören wir dich dann ein anderes Mal..." und haben ihn weggeschickt.

Und auch die Menschen in Korinth: Da gab es etliche, die sagten: Gut, das mit Gott und Jesus ist völlig in Ordnung, auch dass wir Gutes tun und die Gebote befolgen sollen - aber das mit der Auferstehung ist doch ein bisschen viel verlangt! Wir lassen uns nicht für dumm verkaufen!

Für diese Menschen in Korinth hat Paulus das 15. Kapitel des Korintherbriefes geschrieben. Er hat deutlich gemacht: "Seht hier, es gibt Zeugen, die könnt ihr befragen" und hat im Anschluss daran das Ganze noch einmal theologisch ausgeführt. Er hat sinngemäß geschrieben: "Wenn Jesus nicht auferstanden wäre, dann wären wir die größten Deppen der Geschichte. Dann wäre Jesus nur ein Schwätzer gewesen, aber nicht der Sohn Gottes. Dann wäre sein Tod am Kreuz als Strafe für Gotteslästerung gerecht gewesen. Das hieße aber auch, dass es für uns keine Vergebung der Sünden gäbe. Und das hieße auch, dass ich, Paulus, ein Lügner und Irrlehrer wäre und das hieße, dass eure Hoffnung völlig für die Katz wäre. Es gäbe dann kein Leben nach dem Tod und keine Vergebung der Sünden und keine Gemeinschaft mit Gott - das könnt ihr alles vergessen, wenn es keine Auferstehung gibt.

Wir wissen nun nicht, ob Paulus alle Korinther überzeugt hat. Und es geht auch letztlich nicht um die Frage, ob wir die Auferstehung für geschichtlich wahr halten oder nicht. Vielmehr geht es darum, ob es unser Leben verändert, ob es Auswirkungen auf unser Leben hat - welche Auswirkungen hat es auf dein Leben, dass Jesus von den Toten auferstanden ist? Wenn es keine Bedeutung hat, dann kann man Ostern genauso gut Eiersuchen gehen.

Nichts gegen Eiersuchen, aber wenn das alles ist, dann ist es doch ein bisschen wenig. Wenn Ostern nur Eiersuchen ist, dann ist auch der Rest des Lebens nicht viel mehr. Eiersuchen. Das ganze Leben Eiersuchen. Irgendwo muss es doch versteckt sein, das große Glück, die Erfüllung, ich bin ständig auf der Suche und weil ich weiß, dass es den Osterhasen nicht gibt, bin ich immer wieder auf mich selbst zurückgeworfen. Der Glaube des Eiersuchens bleibt im Bereich des menschlich Machbaren. Jeder ist seines Glückes Schmied, und wenn das Leben vorbei ist, dann ist es eben vorbei. Wie trostlos!

Es gab vor kurzem eine Umfrage, in der haben 65 % der Deutschen gesagt, dass ihrer Meinung nach mit dem Tod alles vorbei ist. Das heißt, über 65 % der deutschen Bevölkerung können nicht wirklich Ostern feiern, und lehnen die Kernaussagen der Bibel ab. Das Ergebnis finde ich nicht wirklich überraschend, aber erschütternd. Denn dieser Glaube an die endgültige Sterblichkeit des Menschen hat für mich etwas sehr Trostloses.

Es ist ein Glaube, der die Wirklichkeit Gottes komplett ausblendet. Die Entstehung der Welt lässt sich auch durch eine unglaubliche Anzahl von Zufällen erklären, also ist der Glaube an Gott als den Schöpfer überflüssig geworden. Der Mensch lässt sich als eine komplizierte biologische Maschine beschreiben, und das Leben lässt sich als eine Folge von elektrischen Reizen der Hirnrinde verstehen. Und wenn diese Reize nicht mehr messbar sind, ist das Leben eben zu Ende. In diesem System ist kein Platz für Gott. Armes Deutschland.

Der Glaube an die Auferstehung steht dazu im krassen Gegensatz. Hier geht es nämlich nicht um eine Fähigkeit des Menschen, sondern allein um das, was Gott tun kann. Es geht nicht darum, dass die menschliche Seele quasi aus sich selbst heraus unsterblich ist und deswegen sich entweder in einem neuen Körper manifestiert oder irgendwo im Jenseits ein neues Zuhause findet - das kommt ja auch noch hinzu: Die restlichen 45 % aus der Umfrage haben ja nicht automatisch einen biblischen Glauben. Sondern viele von ihnen glauben an eine Wiedergeburt oder an die ewigen Jagdgründe, oder an sonstwas und gehen dabei davon aus, dass die menschliche Seele etwas selbstständiges ist, das unabhängig vom Körper existieren kann. Aber das hat mit dem biblischen Auferstehungsglauben nicht viel zu tun. Die Bibel sieht es nämlich tatsächlich auch so, dass mit dem Tod alles vorbei ist - jedenfalls was unsere menschlichen Möglichkeiten angeht. Wer stirbt, hat das Ende seiner Möglichkeiten erreicht. Alles was danach kommt, ist das Ergebnis von Gottes Handeln.

Jesus ist nicht aus eigener Kraft von den Toten auferstanden, weil er eine superstarke Seele gehabt hätte, sondern Gott hat ihn vom Tode auferweckt. Und auch wir werden von den Toten auferstehen - nicht aus eigener Kraft, sondern weil Gottes Stimme uns aufwecken wird. Sein lebenschaffendes Wort wird uns treffen, wenn wir im Grab schlafen und wird uns zu neuem Leben auferstehen lassen. Wie immer man sich das auch vorstellen muss...

In diesem Zusammenhang habe ich vor kurzem einen netten Witz gelesen: Zwei Freunde sind auf dem Weg von der Kneipe nach Hause. Beide sind sie völlig abgefüllt. Sie torkeln also die Straße entlang und beschließen, die Abkürzung über den Friedhof zu nehmen. Weil aber der Friedhof ziemlich groß ist, schaffen sie den Weg nicht mehr. Auf halber Strecke fallen sie auf eine Grasfläche und schlafen ein. Am nächsten Morgen wacht der erste auf, hat einen fürchterlich dicken Schädel und den totalen Filmriss. Er hat keine Ahnung wo er ist, und wie er dorthin gekommen ist. Verstört blickte er sich um und sieht überall nur Gräber. Sein Kumpel wird auch wach, dem geht es genauso, und fragte: "Was ist denn hier los?" - "Das will ich dir sagen", flüstert der andere "das ist die Auferstehung der Toten - und wir beide sind die ersten!"

Der Glaube an die Auferstehung ist der Glaube daran, dass Gott Möglichkeiten hat, die unsere weit übersteigen. Wo wir am Ende sind, ist Gott noch lange nicht am Ende. Und wenn das so ist, dann können wir entspannt leben. Dann können wir darauf vertrauen, dass Gott für uns sorgt. Dass er unsere Gebet hört. Wo wir am Ende sind, ist Gott noch lange nicht am Ende.

Amen


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